Tischtennis: TVE verliert in Boos mit 9:0 !

Im Duell des sympathischsten gegen den erfolgreichsten Verein des Unterallgäu´s, behält der TV Boos spielerisch die Oberhand. Es ist wirklich beeindruckend, was dieser TV Boos in den letzten Jahren auf die Beine gestellt hat, wenn man bedenkt, dass der TVE gerade mal aus sieben Spielern besteht, kann der TV Boos mit 11 Mannschaften im Spielbetrieb punkten und verfügt über eine eigene Vereins-Zeitung – den “Netzroller“.

Da wir – wieder einmal – nur zu fünft antreten konnten und somit keine drei Doppel spielbar waren, kam der Sport-Kollege Peter Blum von Boos auf die Idee, ein gemischtes Doppel, bestehend aus dem übrig gebliebenen Erkheimer und einem Booser aufzustellen, das quasi dann außer Konkurrenz gegen das originale Booser Doppel spielen sollte. Wenn man sich nun die Vereinsfarben von Boos (Schwarz/Gelb) und die Trikotfarbe vom TVE (Grün) ansieht, kommt einem dieser Tage sofort der Gedanke an eine Jamaika-Koalition. Und da TT-Spieler jederzeit kompromissbereite, stets freundliche und Harmonie liebende Menschen sind, hat dies im kleine Rahmen wesentlich besser funktioniert wie in der großen Bundespolitik.

Unter den strahlenden Augen der “Oberschiedsrichterin” Claudia Betz, gelang es lediglich Berndt Tröbelsberger in seinem Einzel den Gegner in Bedrängnis zu bringen und in einen fünften Satz zu zwingen.

So hatte uns der TV Boos spielerisch sicher nicht überschätzt, wohl aber kulinarisch unterschätzt. Gerade mal drei Tiefkühlpizzen und drei EDEKA-Schaschliks sollten für insgesamt 12 Spieler und Zuschauer reichen – eine klare Fehleinschätzung.

Nachdem man das meiste brüderlich geteilt hatte, wollte man dem verbliebenen Rest-Hunger noch mit knusprigen Salzletten begegnen. Es sollte aber lediglich beim Versuch bleiben, da dieses Salzgebäck das Haltbarkeitsdatum schon längst überschritten hatte und ehrlich gesagt nach “fünf Jahre unbewohntem Haus” schmeckte oder so als hätte es das Kaufhaus Kusterer in Erkheim´s Marktstraße als Einzige überlebt.

 

auch wenn nicht mehr alles ganz taufrisch war, das freundliche Küchenpersonal war stets bemüht

Fazit:

Auch wenn wir im Spiel leer ausgingen, haben wir die Booser wenigstens leer gefressen und kommen immer wieder gerne ins Sport-Stüble, in dem es mittlerweile sogar fließend Wasser gibt und wir auf viele freundliche TT-Sympathieträger treffen –  und die “ranzigen” Salzletten sind auch bald wieder Schnee von gestern … 😉