Tischtennis: TVE verliert im Zwergenaufstand deutlich gegen den großen FC Memmingen mit 1:9 !

Der Zwergenaufstand misslang, denn im Duell Klein (TVE) gegen Groß (FCM) gingen wir als klare Verlierer hervor. 
Als erstes muss ich hier etwas in eigener Sache richtig stellen. Wir haben tatsächlich gegen den großen FC Memmingen und nicht gegen den TV Memmingen gespielt, wie ich das irrtümlicherweise in der Berichterstattung der Vorrunden-Partie geschrieben hatte, wie auch die Recherche im Internet ergab.

Woher dieser Fauxpas aber herrührte, ist mir unerklärlich und es ist wirklich beschämend. Vielleicht ist ja nicht nur die Achillessehne im Sommer gerissen, sondern auch noch ein paar Synapsen im Gehirn. Diese nicht bösartig gemeinte Verwechslung wäre wohl ähnlich schlimm, als würde man einen FC Bayern Fan mit einem 1860er verwechseln oder umgekehrt. Dazu muss man wissen, dass die TT-Mannschaft des TV Memmingen lange Zeit zu den wohl schlechtesten im Kreis Unterallgäu zählte und in den letzten Jahren in der niedrigsten Liga herumkrebste.

Zum Auftakt gewannen die Gäste dann auch alle drei Doppel standesgemäß sehr deutlich. Gerade das erstmals nach langer Pause wieder zusammenspielende Spitzendoppel P.Denlöffel / Tröbelsberger erhielt förmlich eine kleine kostenlose Lehrstunde. Stefan Santihanser vom FCM zeigte, dass man – wenn man es beherrscht – aus fast allen Lagen einen sauberen Top-Spin spielen kann.

Ob sich aber Hans Hölzle im Doppel mit seinem Partner Harry Konrad dermaßen seines Vereines schämte, dass er gleich das Trikot verkehrt herum trug, darf bezweifelt werden. Die Antwort ist vielmehr, dass seine Frau das gute Kleidungsstück nach der Wäsche nicht korrekt zusammengelegt hatte. Liebe Brigitte, wenn nun der sonst als stoisch bekannte Hans auf einmal zu Hause so richtig ausrastet und auf den Tisch haut, dann sei ihm nicht böse, er hat wirklich allen Grund dazu.

In den Einzeln waren wir auf fünf von sechs Positionen durch jeweils mehr als 100 Ranglistenpunkte getrennt und folglich ziemlich chancenlos. Obwohl sich Siggi Haaf redlich wehrte und beinahe noch eine Sensation geschafft hätte, nachdem er Florin Preda in den fünften Satz zwang und nur knapp unterlag. Schade – dafür hätte es sicher 25 Punkte gegeben und Siggi´s QTTR-Quotient wäre nach oben katapultiert worden. Ja Siggi, es ist zum Haare raufen, da braucht es Trost und einen Klaps auf die Schulter von Großmeister Berndt.

Lediglich Harry Konrad konnte gegen den “Ersatzspieler” Tobias Lauber gewinnen und sicherte uns den Ehrenpunkt.