Tischtennis: TVE verliert knapp mit 9:7 gegen Niederrieden und kassiert eine “Verwarnung”!

Werden beim Tischtennis tatsächlich gelbe Karten verteilt? Die Antwort lesen Sie hier. Es passierte gleich beim Eingangsdoppel! Der sonst für seine Fairness und Umsicht bekannte Berndt Tröbelsberger ärgerte sich darüber, dass der Gegner sich noch während des Ballwechsels lautstark, verbal austauschte und er dadurch gestört war. Er ließ daraufhin seinen Schläger etwas unsanft auf den Tisch gleiten und kickte den Ball in die Bande (übrigens ein toller Schuss). Dieses angeblich unsportliche Verhalten ahndete der Zählschiedsrichter von Niederrieden mit einer Verwarnung, quasi einer virtuellen “Gelben Karte“, was natürlich unvermeidlich zu Diskussionen führte.

Nach dem Spiel, das wir übrigens gewinnen konnten, meinte der Schiri dann ganz lapidar, er hätte so handeln müssen, sonst wäre die Situation vermutlich eskaliert. Wie auch immer – für Berndt wurde dies natürlich zu einer schweren, psychischen Stresssituation, da er meines Wissens die letzte gültige Verwarnung vor 30 Jahren im Brückencafe vom Wirt “Bello” erhielt, nachdem wir damals unberechtigter Weise den Billard-Tisch mit Hindernissen in Form von Weizengläsern umgestaltet hatten.

… und so geht ein mustergültiger Aufschlag, auch wenn man ihn nicht ganz so hoch werfen muss.

 

Nun gut, wenn man schon so für regelkonformes Verhalten eintritt, dann hätten wir auch die massenhaft falschen Aufschläge eines Niederriedeners als Verstoß gegen das Tischtennis-Gesetz monieren müssen. Zur Info – einen falschen Aufschlag beim Tischtennis könnte man am ehesten mit einem falschen Einwurf beim Fußball vergleichen. Aber so viele gelbe Karten (oder gibt es dann Gelb-Rot?) hatten wir gar nicht mit.

Vielleicht sollten wir dem Guten einfach mal einen Aufschlagkurs anbieten. So schwer ist das doch wirklich nicht. Den Ball – sichtbar für den Gegner – aus dem flachen Handteller  mindestens 15cm hoch werfen – das wär´s gewesen.

Falsche Aufschläge und dazu noch ein fragwürdiges Outfit – keine Werbung für den Tischtennis-Sport 😉

Nun noch zum Spiel. Leider konnten wir nur ein Doppel gewinnen und lagen dann relativ schnell mit 8:4 im Rückstand und eigentlich hatten wir schon mit dem Spiel abgeschlossen, als dann noch ein rasante Aufhol-Rallye einsetzte.

Auch Hans – als ehemaliger Lehrer – versuchte ihm richtige Aufschläge beizubringen, sah aber bald, dass er das Lernziel nicht erreichen würde und musste ein glatte “6” geben.

Mit dem letzten Einzel, das Siggi Haaf im 5.Satz mit 11:9 für uns entscheiden konnte, stand es dann 8:7 und das Schlussdoppel musste die Entscheidung bringen. Leider fehlten in diesem Doppel Berndt Tröbelsberger (psychisch verwundet) und Peter Denlöffel (zu defensiv) letztendlich die Durchschlagskraft und wir mussten uns geschlagen geben.

Und wenn Sie sich jetzt fragen, wo war denn Harry Konrad? Der musste noch einen Sponsorentermin in Grönenbach wahrnehmen, traf dort aber erst mit Verspätung ein, wegen eines Giftalarms in Memmingen. Man muss wissen, dass er neben dem TVE auch noch die Egger Fußball-Damen unterstützt. Nach eigenen Angaben hat er wohl Langarm-Trikots springen lassen, wir vermuten eher, dass er auch im Segment Reizwäsche aktiv ist. Obwohl er uns also spiel-technisch nicht unterstützen konnte, betätigte er sich aber als unser CFO  (Chief Food Officer) im Hintergrund und managte, dass uns auch nach 23.00 Uhr noch sechs frische Pizzen samt Hopfenkaltschale und Verdaungs-Sambuca bereitgestellt wurde.

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