Tischtennis: TVE unterliegt unterirdisch in Ungerhausen mit 9:5!

Ja, in Ungerhausen spielt man unterirdisch in den Katakomben des Kindergartens – eine Spielstätte der besonderen Art. Nicht nur der Spielort ist einzigartig, sondern auch die Bälle. Haben wir doch letztes Jahr endlich unsere gelben Bälle auf den Müll geworfen, so spielen die Ungerhausener immer noch mit den alten, gelben Zelluloidbällen, die spätestens nächstes Jahr verboten sind. Eigentlich hatten wir ja nicht alle Bälle auf den Müll geworfen, sondern die letzten, übrig gebliebenen den Ungerhausener geschenkt – aus unserer großen Güte heraus.

Gott sein Dank müssen wir mit den gelben Dingern nicht mehr spielen

So viele Urkunden, die Zeugen der vielen Ungerhausener Erfolge sind, schüchtern einen dann schon ein …

Und nun wurden wir mit genau diesen, unseren ehemals eigenen, Bällen geschlagen – schon sehr ungewöhnlich. Dass es aber soweit kommen konnte, lag letztendlich daran, dass sich Unterhausen in der Winterpause auf dem Transfermarkt neu eingedeckt und mit Andreas Wölfle einen Spieler gekauft hatte, der aus der neu gegründeten TTF Günztal nach Ungerhausen wechselte. Sie erinnern sich, das war die Mannschaft, die noch nicht einmal ein gemeinsames Trikot hat.

Ungerhausens Neuzugang, das Zünglein an der Waage

Im mittleren Paarkreuz ist er eine echte Verstärkung und hat auch prompt beide Spiele gewonnen. Nach vielen, spannenden Matches verloren wir zwar das Spiel, gewannen aber ein paar schöne Stunden, da uns die Gastgeber noch im Schützenheim mit Leberkäs und einigen Ziegenlitern überraschten.

Ungerhausen – spendable Gastgeber – so ist´s recht

… nicht nur beim Spiel, sondern auch beim Leberkäs, wäre es fast noch knapp geworden – “mir hand halt emmer en sau Honger!