Tischtennis: TVE muss sich mit 9:5 beim FC Memmingen geschlagen geben!

Da wir gegen den direkten Tabellennachbarn (Platz 4) aus Memmingen in der Vorrunde noch deutlich mit 9:3 gewonnen hatten, wollten wir eigentlich schon etwas Zählbares aus der Maustadt mitnehmen. Ums Haar wäre uns der Zutritt zur Halle verwehrt geblieben, aber zum Glück hatten wir mit Hans Hölzle unsere Lehrkraft a.D. dabei.

Nach den Eingangsdoppeln lagen wir gleich mal mit 2:1 im Rückstand, ehe das vordere Paarkreuz (Peter Denlöffel, Berndt Tröbelsberger) beide Einzel gewinnen konnte und für den 3:3 Zwischenstand sorgte. Gerade Berndt Tröbelsberger, der bisher eine, sagen wir mal durchwachsene bis krottenschlechte Einzelbilanz von 3:15 Spielen aufwies, sollte zum “Man of the Match” werden. Er erwischte einen Sahnetag und gewann gegen beide Topspieler aus Memmingen, die z.T. auf dem Papier haushoch überlegen schienen.

 

Leider kam von den anderen Spielern wenig bis gar keine Unterstützung mehr und wir mussten uns mit der Niederlage anfreunden.

Genau dieser “Sahnespieler” sorgte nach der Partie dafür, dass wir noch einen unvergesslichen Abend erleben sollten, indem er uns zu seinen italienischen Arbeitskollegen/innen führte, die nebenbei die Kegelbahn “Bierkeller” in Memmingen betreiben und bewirtschaften. Kegeln als “workout”  zu Tischtennis – eine ideale Kombi.

Francesco und seine Frau die Lori (Loredana mit vollem Namen) haben wieder einmal bewiesen, dass Italiener doch besser kochen als Tischtennis spielen können – oder kennen Sie irgendeinen bekannten Tischtennis Spieler von der Adria?

So und jetzt kommt die “Schleichwerbung”, die wir im Gegenzug gegen Espresso und Limoncello versprochen haben. Wenn wir etwas so richtig loben – speziell der Pizzateig war echt “sauguat” – dann soll das schon etwas heißen, denn wie sagt der echte, maulfaule Allgäuer bisweilen “It g`schimpft isch g´lobat g´nua!“. Aber im Ernst, das beste kam wie immer zum Schluss – COCKTAILS bis zum Abwinken.

Francesco, der übrigens vor ein paar Jahren mal der Wirt im Erkheimer Bären war, legte beim Cocktail mischen so richtig los und war voll und ganz in seinem Element. Egal ob “Swimming Pool” oder “Zombi”, das Zeug war sensationell und seine XXL-Einwürfel selbstgemacht (O-Ton: “Icke macke“).

So ganz nebenbei haben wir dann noch eine Schulstunde in “Italiano” gehabt und wir sind schon gespannt, ob uns die erlernten Redewendungen beim Urlaub in Bella Italia wirklich weiterhelfen oder eher eine Watschen von der Bedienung einbringt. Ob mit “Sorreda fa di bucini” oder “Palla di Larda”  so etwas wie “Ich möchte diesen Teppich nicht kaufen” oder “Gute Reise” gemeint ist oder ob das doch eher was “Unanständiges” ist, das wird sich zeigen.

Nun ja, zur – zugegeben etwas eigenwilligen – Tischdeko ist uns dann nur das bayerische “Oachkatzlschwoaf” eingefallen.