Tischtennis: TVE siegt problemlos mit 9:4 gegen den TTC Zell !

Der Tabellenletzte hatte – auch aufgrund personeller Unterzahl – kaum Gegenwehr aufzubieten. 3:0 nach den Doppeln, diesen Traumstart ins Match gab es gefühlt seit ewigen Zeiten nicht mehr. Nun gut, eines von den Dreien war geschenkt, denn wenn eine Mannschaft nur zu fünft antritt, gehen praktisch drei Spiele (ein Doppel, zwei Einzel) kampflos an den Gegner.

Jetzt musste im Einzel das vordere Paarkreuz mit Peter Denlöffel und Berndt Tröbelsberger ran – und das tat sich extrem schwer gegen die taktisch klug agierenden Gordian Pfalzer und Klemens Kuhn. Während der Eine (Gordian Pfalzer) nur eine Schlägerseite benutzt  – der rote Belag auf der “Rückhandseite” ist nur zur Deko aufgeklebt – spielt der Andere (Klemens Kuhn) die bei uns so unbeliebten “Noppen Außen”.  Peter mogelte sich mit Ach und Krach denkbar knapp zum 3:2 Sieg.

Berndt gelang es jedoch nicht, seine – nach eigenen Worten –  “Weltklasse” des letzten Spieles zu zeigen, als er in Memmingen auf Wolke Sieben schwebte. Er verlor sein Spiel und später dann auch noch sein zweites Einzel. Wie Ikarus kam er dem Himmel zu nahe und wurde wieder in die Niederungen der Bezirksklasse heruntergeholt.

Wenigstens reichte die Leistung der “Nicht-Weltklasse”-Spieler aus, um letztendlich zu einem ungefährdeten Sieg zu kommen, wobei sich auch Peter Martin gegen den über 80-jährigen Herbert Winkelbauer die Zähne ausbiss.

Überraschenden Besuch bekamen wir dann noch von der heimlichen, externen Tischtennis-Expertin Doris Huber, die ihrem Arbeitskollegen Felix Ringler psychologischen Beistand leisten wollte, was aber an seiner Niederlage nichts ändern sollte. Nach der erfolgreichen Teilnahme am Hobby-TT-Turnier mit erteilter Regelkunde, analysierte sie dann auch gleich messerscharf beim Spielstand von 8:4, dass wir ja jetzt schon vorzeitig gewonnen hätten, weil ja der sechste Mann aus Zell nicht da ist. Respekt – ich habe dazu ein bisschen länger überlegen müssen, hatte aber auch schon zwei Bierchen konsumiert.

Wir wünschen unseren Freunden aus Zell, dass sie den drohenden Abstieg noch mal verhindern und wir nächstes Jahr wieder gemeinsam einkehren und ein paar schöne Stunden in Zell verbringen können.

… übrigens: im kleinen rosa Becher war ein edler Tropfen Weißwein von der Kemptner “Feschtwoch”

Nach dem frühen Ende, blieb dann sogar noch Zeit für ein paar Schläge zwischen zwei aktuellen (Doris und Felix) sowie zwei ehemaligen Arbeitskollegen/innen (Britta Martin und Gordian).

Doris Huber, seit dem TT-Hobby-Turnier eine ganz passable TT-Spielerin und wenn sie hier verloren hat, dann nur wegen der unpassenden Spielkleidung. Nur das mit dem Felgaufschwung, das üben wir noch mal – gell 😉