Tischtennis: TVE verliert gegen Heimertingen II und Dettingen – Ein herber Doppel-Rückschlag!

Innerhalb von 24 Stunden mussten wir gleich zweimal mit 9:1 klein beigeben. Während wir am Dienstag im Spiel gegen Heimertingen irgendwie – trotz des hohen Ergebnisses – gut Parolie bieten konnten, war die klare Niederlage am Mittwoch gegen Dettingen vermutlich der extremen Doppelbelastung und der suboptimalen Ernährungsumstellung geschuldet. Daran war die gastronomische Infrastruktur von Heimertingen nicht ganz unschuldig. Aber der Reihe nach.

Mit dem Gegner aus Heimertingen erwartete uns ein starke Mannschaft, die in dieser Besetzung sicher mit um den Aufstieg spielen kann. Wir konnten aber bei so einigen Fünfsatz-Spielen gut mithalten, letzten Endes gelang es aber nur Siggi Haaf gegen Markus John den Ehrenpunkt zu erkämpfen. Ärgerlich auch, dass wir nicht einmal gegen Karl Pfreimer gewinnen konnten, das wäre dann nämlich schon ein kleine Wiedergutmachung dafür gewesen, dass uns seine Tochter Iris, die in Hawangen spielt, erst kürzlich so richtig die Hammelbeine lang gezogen hatte. Dem Motto auf ihrem Rücken, können wir aber zu 100% zustimmen.

Die Niederlage an diesem Abend wäre nicht so schlimm gewesen, was uns aber so richtig beängstigte, war der Zustand, dass es in Heimertingen am Dienstagabend nach 21:00 Uhr nirgends, aber auch gar nirgends mehr etwas Warmes zu futtern gibt, was der Telefon-Marathon unseres Gastroexperten ergab.

So waren wir genötigt, bei der Fast-Food-Kette mit dem großem M anzuhalten. Das hat dann, den für Spitzensportler so wichtigen, ausgewogenen Ernährungsplan, komplett durcheinander gewirbelt. Die Folgen waren sicherlich noch am nächsten Tag zu spüren und haben sich augenscheinlich sehr negativ auf das Spiel gegen Dettingen ausgewirkt.

 

Im Mittwochspiel gegen Dettingen waren wir dann viel zu schwerfällig unterwegs und hatten gegen die Gäste von “über der Iller” kaum Chancen und boten auch wenig Gegenwehr. Gut, die Dettinger haben sich auch richtig verstärkt, indem sie auf Position 1 mit Radomir Chanecka einen slowakischen Ballartisten einsetzen können und auf der Position 2 mit Fabian Aumann ein echtes Dettinger Nachwuchstalent am Start haben. Die Früchte dieser Nachwuchsarbeit haben sie zu einem großen Teil dem Oberpolizeihauptwachtmeister Franz Sieber zu verdanken, der viele, viele Stunden mit Jugendarbeit in der Halle verbringt. Lieber Franz, großen Respekt vor deiner Arbeit.

Seltsamerweise gelang nur Harry ein Sieg, obwohl er am Vorabend wahrscheinlich am meisten Ungesundes zu sich nahm. Ich denke, dass sein Körper halt einfach am besten darauf trainiert ist.

Trotz der krachenden Niederlagen, haben wir es uns nicht nehmen lassen, am Festabend “100 Jahre TVE” richtig zu feiern!