Tischtennis: TVE unterliegt hauchdünn mit 9:0 in Trunkelsberg !

“Rauchen im Trikot ” -> 5€, “Amana” schreien -> 50€, derartige Strafen werden einem aufgebrummt, wenn man in Trunkelsberg Sport treibt!  Zumindest, wenn man den Strafenkatalog liest, der wohl zur Abschreckung in der Umkleide ausliegt.

Bei genauerem Hinsehen war uns dann aber schnell klar, dass diese drakonischen Strafen nur dem FC Internationale, also dem Fußball Club gilt, der aus Flüchtlingen entstanden ist und in Trunkelsberg seine Heimspiele austrägt. Wobei wir mit dem vermutlich arabischen Wort “Amana” dann auch eher an die bayerische Variante “A Manna” erinnert wurden, die schon der Engel Aloisius in Ludwig Thoma´s “Ein Münchner im Himmel” dem Petrus entgegen schmetterte, als er rief: “A Manna? Mei liaber, da wenns´t mer net gehst, den könns selber saffa!”

Das Team aus Trunkelsberg, das uns gegenüber stand, verfolgt übrigens schon seit einiger Zeit zwei der drei “Thesen” unseres bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder: “jünger und weiblicher“. So treten in der Mannschaft des TSV Trunkelsberg zeitweise bis zu vier Frauen an. Das ist mal – nach CSU Maßstäben – eine vorbildliche Quote!

Und nun zum Spiel … na ja, das war´s dann auch schon wieder. Ganze fünf, gewonnene Sätze können nicht gerade als großer Erfolg verbucht werden.

Und lieber Siggi Haaf: Kopf hoch! Man darf auch mal gegen “a Mädla” verlieren, wobei Katharina Roth schon ein bisschen süffisant bemerkte: “Gegen den (Siggi Haaf) habe ich ja letztes Mal auch schon gewonnen”, als wäre das die natürlichste Sache der Welt.

Zu allem Übel musste dann bei der gemeinsamen Einkehr in Schweighausen, auch Trunkelberg´s Harald Scherer noch ständig in dieser offenen Wunde bohren und Siggi bei jeder Gelegenheit daran erinnern.

Zum Schluss noch ein Tipp an den oben genannten “Wundenbohrer“: Du darfst gerne weiter bohren, aber, die zur Heilung der Wunden aus therapeutischen Gründen verabreichten Gaißenmaßen, solltest du dann auch mitfinanzieren können. Es wird dir – als erfahrener Versicherungsprofi – sicherlich eine Lehre sein, dass man nur mit 10€ bewaffnet, nicht mit den Erkheimern einkehren sollte, noch dazu, wenn man mit Daniela Schiller, eine aus “Küfer”-Zeiten feiererprobte Frau, neben sich sitzen hat, die sich auch noch an den Gaißen labt.

Du hast aber die einzigartige Möglichkeit, dich beim Rückspiel in geeigneter Form zu revanchieren. Wir freuen aus auf jeden Fall schon sehr auf ein Wiedersehen in Erkheim.