Tischtennis: TVE gewinnt in Boos …

… leider nur einen Satz. Das Match geht klar mit 9:0 an die Gastgeber! Dass wir in Boos immer gern gesehene Gäste sind, wussten wir bereits. Aber dass man wegen uns eigens noch einen drauf setzt und ein “Extra-Oktoberfest” auf die Beine stellt, das ist schon ein starkes Sympathie-Signal – Respekt.

So versuchten wir als gute Gäste den Spielverlauf nicht unnötig in die Länge zu ziehen. Die Vorfreude auf Fassbier und Leberkäse war einfach zu verlockend. Wenn schon bei Spielbeginn der Geruch von warmem Leberkäse durch die Halle wabert und man von weitem – wie eine Fatamorgana – die Krüge mit frischem Augustiner-Edelbräu klingen hört, war es uns fast unmöglich uns auf die kleinen Bälle zu konzentrieren.

 

Wenn nun das schon schwer war, kam dann noch dazu, dass zeitgleich auch noch die 2.Damenmannschaft der Booser ihr Heimspiel gegen die 2.Mannschaft aus Hawangen austrug und wir auch dadurch immer wieder mal optisch und akustisch abgelenkt wurden. Und wenn Sie es noch nicht wussten: Genau wie es im Fußball-Bambini-Sport erlaubt ist, eine Trink- oder Pinkelpause einzulegen, dürfen die Damen beim Tischtennis offiziell eine “Ratschpause” dazwischen schieben.

Da wir nun also schon kurz nach 21:00 Uhr mit unserem eigenen Spiel, aber lange noch nicht mit unserem Latein am Ende waren, nutzten wir die Zeit, um uns mit unserer reichlich vorhandenen Sozialkompetenz ins Damen-Tischtennis einzubringen.

Wir gaben hilfreiche Tipps, wie “… trink halt zwischanei an Schluck Bier …“, deren Umsetzung wir auch kontrollierten, wie hier bei Andi Klemens vom FC Hawangen, die übrigens das Spiel – nach Einnahme des zur Verfügung gestellten Gerstensaftes – noch für sich entscheiden konnte. Denn was die Damen da so in sich reinfuttern, sieht zwar gesund aus, hilft aber nicht immer, wenn es um die Nerven geht.

Dem Sebastian Bott, der sich als Trainer der 1. Damenmannschaft engagiert, sei gesagt: Mit so platten Tipps wie “…schau, dass du eine gute Figur machst” oder ” … pass auf, dass die Frisur sitzt” kommt man am Ende des Tages nicht zum (sportlichen) Erfolg.

FAZIT:
Nicht nur nach Punkten verloren wir mit 0:9 an diesem Abend, sondern auch das Kalorien-Duell ging mit 1:6 verloren. Warum?

Nun, 1 Stunde Hochleistungssport = ca. 500kal Verbrauch – 4 Stunden Nahrungsaufnahme in Form von “Handkäs mit Musik”, Leberkäs, Kartoffelsalat, Kochkäs, Fassbier und sauleckerem Nachtisch = 3.000kal Aufnahme.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

An dieser Stelle noch ein herzlicher Dank an den TV Boos – mit euch macht es immer Mega-Spaß und wir kommen immer wieder gerne ins Schwarz-Gelbe-Tischtennis-Mekka.