Tischtennis: TVE unterliegt in Volkratshofen mit 9:3 und trotzdem fängt die Woche gut an!

Hut ab vor diesen Gastgebern, die erst an der Platte und anschließend in der Küche zauberten. Nachdem wir alle Eingangsdoppel relativ klar verloren, stand es schon mal 3:0 für die SG Volkratshofen.

Dann zeigt aber das vordere Paarkreuz seine Zähne und Peter Denlöffel holte den ersten Punkt gegen Wolfgang Mutter. Berndt Tröbelsberger, dessen Name bei der Begrüßung sehr verunstaltet wurde, musste sich gegen Volkratshofens Nummer 1 Rolf Jäger – wieder mal im fünften Satz – knapp geschlagen geben. Leider konnten wir dann auf den Positionen 3 bis 6 keinen weiteren Treffer mehr landen.

Abermals waren es die zwei oben genannten Spieler, die im zweiten Durchgang beide Spiele mit zum Teil sehenswerten Ballwechseln, für den TVE entscheiden konnten. Jedenfalls gab es immer wieder Applaus von den Zuschauern, die von der Empore das Spiel aufmerksam verfolgten.

Dass wir die Niederlage aber so leicht wegstecken konnten, lag an den kulinarischen Fähigkeiten der Gastgeber, die punktgenau zum Abpfiff drei Kar Leberkäs mit selbstgemachtem Nudelsalat auftischten. Der ebenfalls gereichte Bohnensalat hatte es übrigens in sich und man hatte auch spätnachts und am nächsten Tage noch was davon. Auch zwei frisch eingeschenkte Gaißenmaßen standen sofort und unaufgefordert parat.

Das Team von Volkratshofen hatte sich unsere “Verzehrwünsche”, die wir beim Hinspiel äußerten, gemerkt und zu 100% umgesetzt – Respekt.

Wenn man halt auch einen Zentralschmiermitteltechnik-Kalender an der Wand hat, läuft es eben wie geschmiert und so wurde der ungeliebte Montagabend-Spieltag doch noch zu einem guten Start in die Woche.

Oder um es mit einem legendären bayerischen Volksheld, dem Räuber Mathias Kneißl, zu sagen: “Sakradi, de Wocha geht scho guad o!“. Dieses Zitat soll er auf den Tag genau am 17.02.1902 gesagt haben, also vor genau 118 Jahren, als er am Montag erfuhr, dass er am Freitag hingerichtet werden sollte.