Tischtennis: TVE verliert gegen den BC Wolfertschwenden mit 4:8!

Schon wieder mussten wir gegen einen Absteiger aus der Bezirksklasse A antreten und verkauften uns dafür eigentlich recht gut. Zum Start gewannen wir gleich mal drei Spiele in Folge,  in zum Teil sehr ansprechenden und spannenden Partien. Einen 3:0 Vorsprung haben wir das letzte mal gefühlt vor 15 Jahren herausgespielt und so waren wir damit wohl etwas “überfordert”, denn die nächsten sechs Spiele gingen dann leider alle an den BC Wolfertschwenden.

Am ärgerlichsten darunter ist wahrscheinlich das Match von Peter Denlöffel gegen Daniel Friedrich. Nach 2:0 Satzführung konnte er den Sack nicht rechtzeitig zumachen und ließ Friedrich immer besser in sein Spiel kommen. Hierbei sei erwähnt, dass Friedrich wohl der beste Ballon-Abwehr-Spieler der Liga ist und diese Abwehr-Akrobatik wirklich perfekt beherrscht. Es ist schon beeindruckend wenn er 10m hinter der Platte die Bälle im sprichwörtlich hohen Bogen bis kurz unter die Hallendecke und mit Sidespin zurückspielt. So auch beim entscheidenden Spielstand im 5. Satz bei 10:10. Den bereits sicher geglaubten Sieg verschoss der TVE-Mannschafts-Kapitiän in den Erkheimer Nachthimmel.

Für die Zuschauer ist so etwas schwer nachzuvollziehen, wenn einer aus Angst vor dem Verschießen oder aus Unvermögen die höchsten Bälle nicht verwandeln kann. Das ist wie wenn man beim Fußball 20 Elfmeter bekommen würde und nur 2 davon im Netz unterbringt. Der einzige Trost und vielleicht auch der Grund, dass dieses persönliche Drama nicht auch noch den Nachtschlaf durch Albträume raubte, war die Tatsache, dass auch die restlichen Spiele mit Ausnahme von Harry Konrad, nicht mehr gewonnen werden konnten und somit auch bei einem Sieg in diesem Einzel der Mannschaftssieg nicht mehr zu schaffen gewesen wäre.

Apropos Harry. Wir wissen nicht so recht was mit ihm los ist. Ist etwa “Appetitlosigkeit” auch schon ein Corona-Symptom? Schon zweimal hat uns unser “Gastroexperte” und “Gourmetführer” Harry nicht mehr ins Akut begleitet. Für jeden, der ihn näher kennt, ist sowas echt besorgniserregend.

In seiner Tasche findet man zudem auch noch “Flensburger alkoholfreies Radler” mit Kinderlätzchen “Allerbester Papa“! Und das, obwohl wir unsere Flüssigkeits-Batterien wieder bestens mit “Franziskaner” aufgeladen hatten.


Wir hoffen mal, dass wir spätestens am nächsten Mittwoch gegen Heimertingen wieder auf alle Mann zählen können – sowohl an der Platte als auch in der Kneipe.