Tischtennis: TVE bleibt beim 3:9 gegen Heimertingen chancenlos!

Der Tabellenführer aus Heimertingen bleibt auch in Erkheim ungeschlagen. Nach dem ersten Durchgang, also nach dem ersten Einzel jedes Spielers, stand es schon uneinholbar 0:6 und was dann folgte konnte man allenfalls noch unter Ergebnis-Kosmetik verbuchen.

Erst mit dem Duell der beiden Nr.1-Spieler Peter Denlöffel und Helmut Knittel sollte der erste Zähler für den TVE verbucht werden können. Dass wir dabei auch noch auf “Fremd-Coaching” zurückgreifen mussten, macht die Sache dann aber wieder interessant. Peter Denlöffel, der über weite Strecken ein ganz passables Spiel lieferte, dem aber die entscheidenden Spielideen fehlten, holte sich “fachfrauischen” Rat bei Siggi Weidhofer, die zufällig als Zuschauerin die Partie verfolgte. “A´greifa, du muasch mehr a´greifa!” so ihr wertvoller Tipp – eigentlich ja ganz einfach. Man muss nur den Worten einer Mutter von talentierten Tennisspielerinnen vertrauen – und schon klappt es.

(Das Foto ist aus Datenschutzgründen etwas unscharf)

Beim Stand von 9:9 im 5. Satz, behielt er dieses Mal die Nerven und fügte Knittel seine erste Saisonniederlage zu. Dieser war jedoch nicht geknickt, gratulierte dem Sieger freundlich und sollte vermutlich sein “Maskottchen“, ein mindestens 40 Jahre altes Handtuch, das nach dem ersten deutschen Tischtennis-Vize-Weltmeister von 1969, Eberhard Schöler, benannt ist, vielleicht doch wieder einmal waschen.

Das am Anfang der Saison vom Chef ausgegebene Ziel, kein Mannschaftsspiel zweistellig zu verlieren, haben wir nur erreicht, weil uns die Hinterleute an Nr.5 und 6, Peter Martin und Hans Hölzle noch zwei Punkte zum 3:9 beisteuerten.

Hygienegerechte Geburtstags-Gaißen?

Wie so was geht? Ein logistisches, technisches Meisterstück von Wirtin Petra machte es möglich. Sie servierte uns absolut Lauterbach-kompatible “Corona Goaß Moß´n”, indem sie das Gesöff in portionsgerechte Gläschen umfüllte.

Das einzig “Ärgerliche” beim Wirtshausbesuch im Akut war dann die Tatsache, dass wir zusammen mit unseren Gästen aus Heimertingen nicht als letzte das Lokal verließen, sondern uns von einem “Weiber-Stammtisch” geschlagen geben mussten. Die Truppe der “Desperate Housewives” rund um die Ehefrau eines uns gut bekannten Erkheimer “Lupfers”, musste halt im übertragenen Sinne mal wieder das letzte Wort haben – Frauen eben!

Wer weiß, vielleicht sitzen sie heut noch und diskutieren über Kinder, Schule, Haushalt, Backrezepte oder den Highlights aus Shopping Queen … ?