Tischtennis: TVE unterliegt im Saison-Restart gegen die TTF Günztal mit 0:10 !

Trotz des neuen Bußgewandes, das an diesem Aschermittwoch angelegt wurde, blieben wir letztlich chancenlos.

Die TT-Saison 2021/22 wird nach dem neuerlichen Corona-Abbruch im November nun also noch in einer Einfachrunde zu Ende gespielt. Mit der zweiten Mannschaft der TTF Günztal, die ja aus der Fusion der Mannschaften aus Frechenrieden und Markt Rettenbach entstanden ist, trat uns der erwartet schwere Gegner gegenüber. Die Günztaler hatten bisher alle Spiele mit 10:0 gewonnen und diese Serie wollten oder konnten wir leider nicht stoppen.

Während Peter Denlöffel, Siggi Haaf und Harald Konrad in ihren Spielen lediglich nur kurze Lichtblicke aufblitzen ließen, spielte Berndt Tröbelsberger gegen Andreas Fröhlich als auch gegen Jonas Unglert gut mit und zwang Letzteren sogar in den fünften Entscheidungssatz. Dabei kam es vor allem im vierten Satz zu langen, sehenswerten Ballwechseln, bei denen aber zu oft der Athlet der TTF Günztal die Nase vorn hatte.

Vielleicht war am Anfang kein Glück dabei und später kam auch noch etwas Pech dazu – wie auch immer – es sollte trotzdem kein Grund sein, so die Contenance zu verlieren. Nicht nur, dass zum Auftakt der Fastenzeit lauthals und wiederholt ganz gotteslästerlich geflucht wurde, nein auch der Tisch wurde malträtiert, der Schläger flog geschoßartig durch die Halle und am Ende wurde im fünften Satz mit 0:11 kapituliert.  Wenn er so weitermacht, muss er sich nicht wundern, wenn man ihm den Spitznamen “Zverev” verpasst. Da hilft eigentlich nur noch Buße und echte, christliche Reue, was zumindest mit dem Verzicht auf alkoholische Exzesse nach dem Spiel schon mal versucht wurde, wie das Beweisfoto aus der SHELL-Tanke klar zeigt – das verzehrte Getränke-Repertoire spricht Bände.

Dort landeten wir zum traditionellen Kässpatzen-Essen, da unser geliebtes akut noch immer geschlossen war.

Liebe alte und/oder neue Wirtsleute vom akut:

Habt Erbarmen mit den armen Tischtennis-Seelen und öffnet euren Tempel des guten Geschmackes doch recht bald wieder!

Oder sollten wir vorsichtshalber noch ein inständiges Stoßgebet an den Hl. Goar richten, den Schutzpatron der Gastwirte?

Und was hat es jetzt mit dem Bußgewand auf sich?

Etwa genauso lange wie uns die Corona-Pandemie beschäftigt, wurde auch der Wunsch gehegt, sich wieder einmal adäquat einzukleiden. Die Beschaffungszeit der neuen Trainingsanzüge war dann etwa gleich lang. Als unser Hauptsponsor uns dann die Ausstattung überreichte, glänzten unsere Augen nicht schlecht, und ja:  “... des schaut scho guat aus“.

Gut, beim Bezahlen derselben dachten wir zuerst, dass die Preise noch aus DM-Zeiten stammten, solange war es “gefühlt” her, dass wir die Anprobe und die Bestellung machten.

Nur gut, dass das den TV nichts kostet, weil in unserer Abteilung doch wirklich außergewöhnlich finanzkräftige Spieler agieren. Hier möchte ich nur einige Beispiele nennen, in welchen Top-Positionen manche der Aktiven in ihrem wirklichen Leben aufgestellt sind.

Da wären:

der Chef und Alleininhaber einer der größten Schreinereien im Allgäu oder

der Logistikleiter eines namhaften Zweirad-Moguls oder

der rund um die Uhr erreichbare Technikleiter eines Weltmarkführers der Lebensmittel-Verpackungs-Industrie oder

der Chef-Entwicklungs-Ingenieur des Innovationsführers im CAR-WASH Sektor oder

einer der reichsten Rentner Deutschlands und ehemalige Ober-Chemiker eines Chemie-Giganten oder

– last but not least – die Lichtgestalt im Konzern des größten deutschen Anbieters von Versicherungs-und Anlageprodukten.

FAZIT:

Die paar Euro tun uns nicht weh, Hauptsache wir sehen mit den neuen Anzügen wieder einige Jahre jünger aus 😉