2022-06-05: SV Bad Heilbrunn I gegen TV Erkheim I 0:2 (0:1)

Im dritten Anlauf hintereinander hat der TV Erkheim in der Relegation zur Landesliga in diesem Jahr endlich den Aufstieg geschafft. Nach dem 3:0-Erfolg im Hinspiel besiegte er den SV Bad Heilbrunn vor 650 zahlenden Zuschauern mit einer starken geschlossenen Mannschaftsleistung auch im Rückspiel mit 2:0.

In den ersten Minuten spielten die Gastgeber druckvoll und versuchten den Torerückstand aufzuholen, doch Erkheims Abwehr stand sicher. Nach einer präzisen Flanke von Maximilian Reichenberger gelang Fabian Krogler per Kopf die zu diesem Zeitpunkt (18.) etwas überraschende 1:0-Führung, die bereits eine Vorentscheidung darstellte. Zwei Heilbrunner Treffer wurden vom aufmerksamen Schiedsrichtergespann auf Abseits entschieden (12./27.). Bei ihrer besten Tormöglichkeit lenkte Torwart Maximilian Schöffel den Ball mit den Fingerspitzen zur Ecke ab, Heilbrunner Weitschüsse verfehlten das Ziel. In der zweiten Halbzeit diktierte dann der TVE weitgehend das Spielgeschehen. Einmal lupfte Fabian Krogler vom Strafraumeck aus den Ball über den herauslaufenden Torhüter knapp neben das Tor (54.) und bei einer Direktabnahme von Ibrahim Sesay fischte der gegnerische Torhüter den Ball aus dem Torwinkel (69.). Glück hatte der TVE bei einem Heilbrunner Lattentreffer (58.). Für die endgültige Entscheidung sorgte erneut Fabian Krogler, als er Torwart Christoph Hüttl den Ball an der Strafraumgrenze abluchste und den 2:0-Endstand markierte (75.).

Nach Spielschluss fielen sich die Spieler überglücklich in die Arme. TVE-Trainer Andreas Köstner sagte: „Ich bin sprachlos, dass wir gegen einen Landesligisten mit einem Gesamtergebnis von 5:0 gewinnen. Meine Mannschaft ist mental auf der Höhe gewesen, ich bin stolz auf sie.“

Doppeltorschütze und Kapitän Fabian Krogler, der schon bei der Relegation zum Aufstieg in die Bezirksliga 2011 als Spieler mit dabei war, jubelte: „Wahnsinn, der Traum, mit meinem Heimatverein in der Landesliga zu spielen, wird wahr. Besser geht es nicht!“ Man sei zwar in die Relegation geschlittert, habe dann aber souverän gespielt und die vier Spiele völlig verdient gewonnen.

Abteilungsleiter Maximilian Seitz bezeichnete den Aufstieg als größten sportlichen Erfolg, den man nach elf Jahren Zugehörigkeit zur Bezirksliga endlich geschafft habe.