Tischtennis: TVE zur Saisonvorbereitung bei den European Championships in München!

Was es Neues gibt und warum wir nicht ganz unschuldig am Turnierverlauf waren, lesen Sie hier.

Elf Tage europäischer Spitzensport in neun Sportarten und eine Stimmung wie vor 50 Jahren bei den Olympischen Spielen, das waren die “European Championships Munich 2022” und wir mittendrin, quasi auf Augenhöhe mit den Stars der Tischtennis-Szene in der altehrwürdigen Rudi-Sedlmayer-Halle.

Bei den Viertelfinals der Männer trauten wir unseren Augen nicht, obwohl wir zu dem Zeitpunkt erst ein Paulaner zum Frühschoppen zu uns genommen hatten als uns jemand zuraunte:  “..der haut doch en sechseckiga Schläger ja verreck!“.

Und ja, bei genauerer Beobachtung auf der Videoleinwand sah man den jungen Schweden Truls Möregårdh mit einem sehr futuristischen Schläger, der an die Form eines Tarnkappenbombers erinnert. Unser Fazit: “Die spinnen, die Schweden!”

Bei den Halbfinals der Frauen waren dann gleich drei Deutsche am Start. Das erste Halbfinale wurde zum Krimi. Sabine Winter, die sympathische Oberbayerin, musste sich im siebten Entscheidungssatz – nach zum Teil spektakulären Ballwechseln – in der Verlängerung mit 10:12 geschlagen geben. Nach der ersten Enttäuschung freute sie sich dann aber sichtlich, als wir sie zum Gruppenfoto mit dem TVE einluden und ihr so über die Niederlage hinweghalfen. Eine Bronze-Medaille hat sie aber ja trotzdem gewonnen.

Das zweite Halbfinale war dann eine deutsch-deutsche Begegnung zwischen Shan Xiaona und Nina Mittelham. Die erst 25 jährige Nina, die vom optischen ein bisschen an einen Burgknappen erinnert, spielt ihre Gegnerin an die Wand und gewann souverän ihr Spiel zum Einzug ins Finale.

Aber jetzt aufgepasst!

Auch sie durfte sich mit dem TVE ablichten lassen und unser Berndt, der ja einen Kopf größer als die liebe Nina ist, klopfte dem Mädel etwas zu überschwänglich auf die Schultern.

Am nächsten Tag dann musste sie im Finale nach zwei Sätzen unter Tränen abbrechen, weil sie über starke Schmerzen in der Schulter klagte. Nina, das tut uns ehrlich sehr leid. Aber Kopf hoch, das nächste Mal klappt es sicher und wir versprechen, dass wir auch nicht mehr so stürmisch gratulieren.


Der Rest des Abends gehörte dann den Leichtathleten im Olympiastadion.

Man geleitete uns mit Polizei-Eskorte auf unseren Spezial-VIP-Parkplatz direkt am Olympiapark, chauffiert von unserem Fahrer Harry Konrad, den wir zukünftig noch “Gfraidi” Konrad nennen werden. Das Maskottchen in Form eines bayerischen “Oachkatzls” hatte es ihm sichtlich angetan.

Und zum Schluss noch die “Breaking News”, also eine Kracherinformation für unsere Fans.

Der TVE bestreitet zukünftig seine Heimspiele nicht mehr am Mittwoch sondern zur besten “Sendezeit” am Samstagabend um 18:00 Uhr.

Wir sind damit der hohen Zuschauernachfrage und dem Wunsch nach ausreichender, gastronomischer Grundversorgung nachgekommen und freuen uns schon auf das erste Spiel gegen den FV Winterrieden am 24.09.22.