Tischtennis: TVE unterliegt in Rettenbach der TTF Günztal mit 9:1!

Wir waren mit zwei “Missionen” gestartet, von denen wir aber nur eine als erfolgreich abschließen konnten, während die zweite als “Mission: Impossible” gewertet werden musste.

Die erste Mission war, dass wir wenigstens ein Spiel gewinnen wollten, gegen einen Gegner, der uns in fast allen Positionen überlegen war. Im vorderen Paarkreuz kamen wir am stark aufspielenden Nico Waigel schon mal nicht vorbei. Hier zahlt sich die erfolgreiche Nachwuchsarbeit der Rettenbacher/Frechenrieder aus, die hier unter anderem von seinem Vater Christian Waigel geleistet wurde. Der “Hundling” macht einfach zu wenig Fehler – Respekt!

So war es dann unser Engelbert Denlöffel, der im hinteren Paarkreuz den ersehnten Punkt holen sollte. Musste er bei seinem ersten Spiel gegen den erst 19-jährigen Paul Brader noch knapp mit 11:9 im Entscheidungssatz klein beigeben, so konnte er aber bei seinem zweiten Einzel – übrigens auch das letzte Spiel des Abends – gegen Gerhard Guggenberger souverän für den TVE punkten. Vielleicht war auch die ausgelobte Goißa-Maß der entscheidende Faktor, der ihn zum Vollstrecker unserer Mission werden ließ.

Die zweite Mission aber war die folgende: “Bringt Gerhard Guggenberger zum Lachen”. Hier scheiterten wir kläglich. Selbst als Siggi Haaf bei seinem Spiel gegen Guggenberger ganz  bewusst unter seinen Möglichkeiten blieb und ihn quasi gewinnen ließ, entlockte ihm das keine Freudentränen, geschweige denn ein herzhaftes Lachen. Auch unsere Aufforderung “… jetzt lach halt au a moal!” fruchtete nicht wirklich – “Mission: Impossible“.

Kurzzeitig keimte übrigens noch Hoffnung auf, dass das Spiel zu unseren Gunsten abgebrochen wird und als Sieg für uns gewertet werden würde, als nämlich ein Teil der Hallenbeleuchtung ausfiel. Sind das schon die Vorboten der drohenden “blackouts”, die uns – laut manchen Experten – drohen, wenn unsere Energieversorgung ins Wanken kommt?

Da unsere Stammkneipe – das akut – proppenvoll war, blieb uns dann nur noch ein Platz am Durchgang, der normalerweise nicht schlecht ist. An diesem Abend aber zur Qual werden sollte, da im Saal nebenan ein Geburtstag gefeiert wurde und die Bedienung – die liebe Sonja – nicht nur einmal mit den tollsten Torten, Kuchen und allerlei anderen Nachtischvariationen an uns vorbeimarschierte und uns immer mit einem kessen Spruch neckte. Immerhin hat sie uns dann das ein oder andere Medikament in Form von Schnaps gegen diese seelische Grausamkeit verabreicht.