Tischtennis: TVE unterliegt mit 0:10 in Altenstadt!

Lediglich fünf Sätze konnten wir aus der wohl ältesten und heruntergekommensten Turnhalle entführen.

Schon am Halleneingang wird man quasi noch von Papst Pius XII. (gestorben 1958) “begrüßt” mit der folgenden “Erkenntnis”:

Die Halle mit ihrer Innenausstattung, samt den einfach nicht vorhandenen Duschen, scheint echt noch aus der Zeit kurz nach dem Krieg zu stammen. Man fragt sich dann aber: 1. oder 2. Weltkrieg?

Lichtschalter Modell : Busch-Jäger 1952

“Umkleidekabine” der besonderen Art

Hier haben schon mehrere Generationen Holzwürmer genagt.

Aber im Gegensatz zu manchen Fußballspielern, die oftmals dem Platz die Schuld geben, wenn man als Favorit verliert, waren wir schon selbst Schuld an unserer eindeutigen Niederlage.

Alles Mühen war vergebens und wenn auch an diesem Abend der aktuell beste Erkheimer – Berndt Tröbelsberger – fehlte, müssen wir uns so langsam eingestehen, dass wir diese Liga nicht halten werden können.

Aber wer uns kennt der weiß, dass wir uns deswegen nicht die Lust am Leben nehmen lassen und so war dann die Niederlage schnell vergessen, als wir in Babenhausen im “Barock” noch auf den 66. Geburtstag unseres Harry Konrad anstießen.

Das Motto im “Barock”, das zu uns passt, wie die Faust aufs Auge.

Und als er uns dann den ein oder anderen Schwank aus seinem Leben erzählte, blieb kein Auge trocken. Sei es sein amouröses Abenteuer auf einer dänischen Insel inclusive Wespenstich im Genitalbereich oder seine sizilianische Affäre mit seinem damaligen “Gschpusi” Francesca samt Verstrickung mit der Cosa Nostra, wir haben selten so gelacht.

Wenn auch der Mensch dazu neigt, bei jeder Wiederholung einer Episode ein bisschen mehr hineinzudichten, so kann man doch anerkennend und mit einem Augenzwinkern über ihn sagen:

“A Hund war er scho!”