Tischtennis: TVE verliert gegen den ungeschlagenen Tabellenführer Hawangen mit 7:3 !

Am “Black Friday” sollte der Auftritt in Hawangen alles andere als eine Schnäppchenjagd werden.

“Nein – nicht schon wieder Noppe!”. So oder so ähnlich ging es uns durch den Kopf als uns im Auftaktdoppel Berndt Tröbelberger/Peter Denlöffel gegen Dietmar Schneider/ Martin Fickler sehr schnell klar wurde, dass wir uns gegen Spieler immer schwer tun, die mit “Noppen Außen” am Start sind. Eigentlich gehört das Zeug schon lange verboten! Vielleicht braucht es da echt mal eine Petition an den Europäischen Gerichtshof mit einer Forderung nach einem Verbot, wenn man bedenkt wieviel psychischen Schaden bei so manchem Gegner da verursacht wird.

Wenigstens konnten wir das Zweierdoppel (Siggi Haaf / Harry Konrad) nach einem engagierten Auftritt nach Hause bringen.

Unterm Strich wurde die Partie aber in den Einzeln von Hawangens Nr. 1 und der Nr.4 entschieden, die den entscheidenden Unterschied machten. Mit der Nr. 1 ist Dietmar Schneider gemeint, der Wahl-Erkheimer, der sich beide Male gegen Peter Denlöffel und Berndt Tröbelsberger – wenn z.T. auch nur knapp – durchsetzen konnte. Es ist eigentlich schade, dass er sein Talent so verschleudert und nach wie vor nicht dem TVE zur Verfügung stellt, sondern immer noch dem FCH die Treue hält.

Peter Denlöffel beim Spiel gegen Dietmar Schneider
Berndt Tröbelsberger – seit er ein dürrer Hering geworden ist und nun im 2stelligen kg-Gewichtssegment antritt – ist noch spritziger an der Platte, blieb aber als einziger sieglos.

Und nun zur Nr. 4. Der erst 16-jährige Jakob von Kietzell – der Name klingt schon mal adelig – zeigte keinerlei Scheu vor den arrivierten Tischtennis Granden und ließ letztlich Harry Konrad und Siggi Haaf alt aussehen.

So mussten wir dem FCH nach über zwei Stunden Spielzeit neidlos zum Sieg gratulieren. Die anschließende Einkehr im Sportheim sollte zwar nicht unbedingt zum kulinarischen Highlight werden (Currywurst mit Pommes oder Pommes mit Currywurst, wahlweise auch Wurstsemmel ) aber immerhin haben wir ein neues Getränk kennengelernt, das als “4-Spurige” angepriesen wurde.

Es ist ein Weinschorle “rot-weiß-süß-sauer”. Und mit einem Preis von 3,50€ sollte es doch noch ein “Black Friday” Schnäppchen werden, gerade wenn man bedenkt dass dort sicher sehr erlesene Weine als Zutaten verwendet wurden.

Der mitgereiste Fan Armin Lehmann coachte, was das Zeug hält und drückte ganz fest die Daumen.